Verfasst von Christoph am 26.03.2012 | 3 Kommentare
Heute möchte ich euch eine meiner Lieblings Firefox Extensions vorstellen: Ghostery.
Was ist Ghostery? Ghostery ist eine Extension, die deine Privatsphäre schützen soll. Sie blockt alle bekannten Seiten, die dein Surfverhalten ausspähen könnten. Schauen wir uns doch einfach mal Zeit Online als Beispiel an:

Wie wir hier sehen, sind dort DoubleClick (Anbieter von Werbung, aufgekauft durch Google), INFOnline (binden Zählpixel zur Erfassung von Werbemittel-Reichweiten im Internet ein), Meetrics (“erfasst die Sichtbarkeit von Online-Inhalten und errechnet mit innovativen Erhebungsverfahren in Echtzeit den Aufmerksamkeits- und Lesefokus von Webseitenbesuchern.”), Nugg.Ad (“zielgruppengenaue Onlinewerbung”), VG Wort (Verwertungsgesellschaft, so etwas wie die GEMA für nicht-musikalische Texte) und Webtrekk (“Webanalysesystem”) eingebunden.
Oder schauen wir uns noch die Seite von Spiegel Online an:

Hier sieht es wieder ähnlich aus, aber enthält auch bekanntere Webseiten wie Facebook, Google Analytics und Twitter.
Das Problem bei dieser ganzen Sache ist ja nicht nur das ausspähen, sondern auch, dass viele Server in anderen Ländern wie den USA stehen, wo es andere Gesetze zu Datenschutz etc. gibt. Ich persönlich möchte auch nicht die ganzen Skripte herunterladen müssen, welche die Ladedauer der Webseite verlängern.
Installiert euch doch einfach mal Ghostery. Meine Empfehlung zu den Einstellungen: “GhostRank” deaktivieren, “Auto Update” aktivieren, alle “Zählpixel” und “Cookies” blockieren, “Warnmeldungen” ausblenden und Ghostery in der Navigationsleiste anzeigen lassen.
Wie ihr dann feststellen werdet, wird eine Menge geblockt. So auch die Tweet, G+ und Facebook Buttons. Die Blockierung dieser könnt ihr ja bei Bedarf komplett ausstellen oder nur kurzzeitig, wenn ihr einen Artikel mit anderen teilen wollt. Ein Problem ist mir bei Facebook aufgetreten: Falls ihr den Apps Zugriff auf euer Facebook Account geben wollt, so müsst ihr die Blockierung von “Facebook Connect” rechtzeitig ausschalten, da ansonsten schnell weiße Seiten oder Verbindungsfehler auftreten.
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Verfasst von Christoph am 26.02.2012 | 0 Kommentare
Lange Zeit konnte ich mein HTC Wildfire gar nicht Rooten, weil HTC mit einem update irgend eine Sperre eingebaut hatte. Dann gab es irgendwann AlphaRevX beta tool (jetzt gibt es von den AlphaRev und unrevoked Leuten Revolutionary) und seit dem benutze ich CyanogenMod. Da die stabile Version meist ein paar kleine Bugs hatte, habe ich mir die Nightly Builds installiert. Leider gab seit November 2011 keine neuen mehr – dafür aber eine Menge Commits.
Und was macht man da? Selber bauen!
Leider hat das bei mir bisher nicht funktioniert. Doch gestern hat es endlich geklappt. Ich habe die Anleitung von alex_dpsg benutzt.
Da ich nicht Ubuntu sondern ArchLinux benutze, habe ich es ein wenig anders gemacht:
Das Android SDK (+ Platform Tools) habe ich aus dem AUR genommen:
yaourt -S android-sdk android-sdk-platform-tools
Da seit dem letzten SDK Update im AUR eine Menge Pakete von diversen Herstellern hinzugekommen sind, sollte man “./android update sdk -u” nicht ausführen (das dauert nämlich ewig). Stattdessen startet man den Android SDK Manager:
Hier installiert man die wichtigsten Pakete (die von Google sollten reichen). ADB muss man eigentlich nicht updaten. Fastboot sollte auch schon vorhanden sein. Dann machen wir weiter:
mkdir -p ~/bin
mkdir -p ~/android/system
curl https://dl-ssl.google.com/dl/googlesource/git-repo/repo > ~/bin/repo
chmod a+x ~/bin/repo
Das kopieren nach /usr/bin und den Pfad anpassen lassen wir mal. Das können wir nämlich besser lösen.
Jetzt installieren wir uns openjdk6 (aufpassen: das wird uns die 7er Version entfernen. Die könnt ihr nach dem kompilieren ja wieder installieren ^^). Dann richten wir uns noch einen SymLink für Python 2 ein, da das Script Python 3 nicht mag.
sudo pacman -S openjdk6
ln -s /usr/bin/python2 ~/bin/python
Jetzt brauchen wir nur noch den PATH setzen. Entweder tippt ihr den jedes mal so ein oder speichert es euch in die .bashrc oder andere Konfigdatei deiner Shell:
export PATH=$HOME/bin:/opt/android-sdk/platform-tools:$PATH
Den Teil mit dem Android SDK kann man eigentlich weglassen, wenn man die Shell neugestartet hat, da das AUR Paket den Pfad schon global in die PATH Variable geschrieben hat.
Nun könnt ihr im verlinkten Tutorial nach dem PATH setzen weitermachen. Bitte beachtet, dass bei seinem Blog zweimal zwei aufeinanderfolgende Bindestriche zu einem großen zusammengefasst werden. Das ist bei “–repo-url” und bei “–progress” der Fall. Die Shell möchte gerne zwei und nicht einen langen haben.
Achja: Ihr müsst noch ein Paket installieren. Das merkt ihr ihr aber, wenn er abbricht, weil ein Befehl nicht funktioniert (habe leider vergessen wie das Paket hieß).
Und nach langen warten habt ihr dann Glück oder Pech.
Updaten könnt ihr dann wie gehabt.
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Verfasst von Christoph am 07.07.2011 | Kommentare deaktiviert
Ich habe es wieder getan und ein Artikel im Blog der Piratenpartei Sachsen-Anhalt zur Demokratie geschrieben. Dieser knüpft ein wenig an meinen ersten Artikel an:
Demokratie mit Füßen getreten (Backup)
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Verfasst von Christoph am 21.06.2011 | Kommentare deaktiviert
Letztes Wochenende habe ich in dem Blog der Piratenpartei Sachsen-Anhalt etwas zum Negativen Stimmengewicht geschrieben:
Der Untergang der Demokratie: das negative Stimmengewicht (Backup)
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Verfasst von Christoph am 11.06.2011 | 0 Kommentare
Tags: große Datei, maxReceivedMessageSize, NET, Web Service, Web.config
Bei meinen Experimenten bzgl. .NET Web Services habe ich mit der Übertragung von Byte Arrays herum gespielt. Dabei bekam ich immer die HTTP Fehlermeldung “Bad Request” (400) zurück. Theoretisch könnte dieser Fehler alles sein (z.B. falsches Encoding), aber die Suchmaschine meines Vertrauens brachte mich zu der Ursache: Standardmäßig sind nur 64 kB erlaubt. Um dies zu erhöhen, ist es notwendig, die Web.config anzupassen.
…vollständigen Beitrag anzeigen
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