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Christophs Blog

Category: Piraten

studiVZ kennt nur 5 Parteien

StudiVZ hat letztens ja angefangen Parteienprofile einzurichten - aber anscheinend nur für die Parteien im Bundestag. Parteien wie die Piratenpartei wurde dies verwehrt. Der Herr S. Bartsch hat daraufhin ein normales Profil für die Piratenpartei angelegt, welches aber gestern gelöscht wurde. Nun hat man eine Pressemitteilung herausgeben, wo studiVZ kritisiert wird, dass dort andere Parteien benachteiligt werden.

Wenn studiVZ die Leute zum Wählen anregen möchte, dann sollen die es aber auch richtig machen. So wird sich ja nie was ändern.

der Zwang zum alternativen DNS Server

Seit dem 16.04.2009 wird als Standard bei nicht vergebenen Domains bei der Telekom eine Seite mit Werbung angezeigt. Man kann das ganze im Kundeninterface abschalten. Da aber am 17.04.2008 der Vertrag zu Netzsperren zwischen Zensursula und den großen Providern unterschrieben wurde, habe ich nun in meinem Router andere DNS Server als die von T-Online eingetragen.

Nico ist ja schon einen Schritt weiter gegangen und hat eigene Nameserver aufgesetzt, die direkt auf die Root Nameserver zugreifen. Auch der FoeBuD hat schon einen eigenen DNS-Server eingerichtet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

bald wird das Internet zensiert

Das ist ja mal voll krank. Ursula von der Leyen will nun wirklich ein Gesetzesentwurf zu Netzsperren am Mittwoch dem Kabinett vorlegen. Wenn schon Brigitte Zypries verfassungsrechtliche Bedenken hat, dann kann man doch gar nicht anders als gegen dieses Gesetz zu stimmen.

Wer garantiert eigentlich, dass nur Seiten mit Kinderpornos geblockt werden? Die Liste sollte außerdem wenn dann schon öffentlich sein, so dass man diese kontrollieren kann. Aber das Veröffentlichen der Liste ist wohl nicht gewollt, weil die Pädophilen dann noch mehr Quellen finden würden. Also am besten gleich das ganze lassen.

The Pirate Bay - die Schlacht gegen die Musikindustrie

Zur Zeit läuft ja die Gerichtsverhandlung zwischen Musikindustrie und The Pirate Bay.

Nun wurden wieder einmal Rechnungen aufgestellt, welchen Schaden sie durch TPB erleiden. Außerdem stimmen sie dem nicht zu, dass TPB der Musikindustrie verhilft, neue Kunden zu verschaffen, da sich die Kunden die Musik kaufen würden, wenn ihnen das Heruntergeladene gefällt. Da frag ich mich, wieso gerade TPB dafür sorgt, dass die Musikindustrie weniger verdient. Ich denke höchstens 5-10% oder so würden sich die Scheibe kaufen, wenn es kein Filesharing gäbe.

die Bahn und Nokia sind lustige Konzerne

Erst liest man, dass die Bahn ihre Mitarbeiter bespitzelt, worüber Herr Schaar (Datenschutzbeauftragte), einige andere Politiker und die Datenschützer sich aufregen. Die Bahn hat netzpolitik.org schon eine Abmahnung zukommen lassen, weil sie vor kurzem ein internes Dokument der Bahn veröffentlicht haben. Die Zeit (Online) beschreibt das Dokument wie folgt: “Ein interner Bericht zeigt, mit welcher Vehemenz die Bahn schnüffelte. Und er legt die Vermutung nahe, dass es dabei nicht nur um Korruption ging.”. Als ob die Abmahnung etwas bringen wird: Das Dokument ist längst auf wikileaks.org zu finden.