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Christophs Blog

Category: Blog

GNOME 3: “Vorgabe-Anwendung” für Verzeichnisse

Update: Artikel am 06.08.2024 geupdatet.

Ja, der Titel klingt seltsam, aber leider habe ich keinen besseren deutschen Begriff gefunden. Man kann es auch “default application” nennen.

Das Problem:

Es hatte alles funktioniert wie es sollte. Ich habe ein Programm installiert. Danach öffnete ich in einem beliebigen Programm einen Ordner (z.B. in Firefox oder in der oberen Leiste einen Eintrag unter “Orte”). Dabei öffnete sich nicht mein File Browser der Wahl (hier Nautilus), sondern das soeben installierte Programm. Das wollte ich aber nicht.

Meine Kritik an LiquidFeedback

Seit Anfang des letzten Semesters denke ich viel über die Liquid Democracy Software LiquidFeeback (LQFB) nach. Dabei fallen mir immer mehr Kritikpunkte auf und ich werde damit immer unzufriedener. Ein paar dieser Kritikpunkte möchte ich hier in diesem Blogpost darlegen.

Aber zuvor etwas zu mir, damit der geneigte Leser nicht glauben muss, dass ich totaler “LiquidFeedback Hater” bin. Denn eigentlich mag ich das Konzept und den allgemeinen Aufbau der Software. Ich hörte das erste mal von LQFB als es in Berlin zum Test eingesetzt wurde. Ich las und sah Präsentationen dazu. Schon bevor ich das System das erste mal testete, wusste ich Bescheid, wie es funktionierte und man es bediente. Daher war ich auch sehr begeistert als es bei den PIRATEN in Sachsen-Anhalt eingeführt wurde - damals noch von den Berliner PIRATEN betrieben. Auch wenn ich es nicht administrierte und auch nicht für die Ausgabe der Invite Codes zuständig war, besaß ich doch den Benutzeraccount mit der ID 1. Am Ende des Jahres 2011 wurde ich als Beisitzer in den Landesvorstand von Sachsen-Anhalt gewählt und war nun auch für LQFB zuständig. Leider wurde es so gut wie nicht mehr benutzt. Accounts von ausgetretenen Mitgliedern konnten auch nicht gesperrt werden, weil der damalige Generalsekretär nicht notiert hatte, wem er welchen Code gegeben hatte. Daher musste es neu aufgesetzt werden. Leider dauerte das viel zu lange, weil die Berliner Piraten inklusive des LQFB Zuständigen gerade in den Landtag eingezogen waren. Da machte ich mich über die Einrichtung schlau und setzte LiquidFeedback auf dem Server des Landesverbands auf. Seit dem bin ich für die Administration und Invite Code Vergabe zuständig. Und ich verfechte das System immer noch.

CyanogenMod 10.1.3-RC1: Hoher Energieverbrauch (Google Services)

Update: Es kam in den Kommentaren der Hinweis, dass 10.1.3-RC2 die Probleme behoben hat. Ich kann dies so bestätigen.

[caption id=“attachment_505” align=“alignright” width=“144”]hoher hoher Energieverbrauch durch Google Services in Android Bild von Marcin Szklany auf Google+[/caption]Auf meinem Samsung Galaxy S3 (i9300) habe ich derzeit CyanogenMod 10.1.3-RC1 (Android 4.2.2) laufen. Schon seit einiger Zeit ist mir ein höherer Energieverbrauch aufgefallen. Auch wenn ich kaum am Smartphone war, war der Akku abends fast leer.

Kommentar: Kommentare auf Webseiten & Blogs

Vorhin habe ich mir den Stream von der openmind angeschaut. In dem speziellen Slot “Kommentarspalten abschalten!” ging es um “Onlinekommunikation, Höflichkeit und Trollmanagement”. Da ich nicht vor Ort war, wollte ich mal ein Kommentar dazu schreiben:

Bei der Webseite der Piratenpartei Sachsen-Anhalt werden sehr selten Kommentare geschrieben. Wenn es mal viele gab, dann waren es oft Beleidigungen/Unterstellungen gegenüber des Landesverbands oder im Artikel vorkommende Personen. Oft waren diese Offtopic. Das Problem: Wenn jemand mit so etwas beginnt, dann verselbständigt sich das und es werden immer mehr Kommentare geschrieben (Antwort auf Antwort auf Antwort…). Seitdem dies passierte, habe ich auf Vormoderation umgeschaltet - ich muss also die Kommentare vorher freigeben. Und das hilft wirklich. Natürlich ist die Diskussion nicht mehr so dynamisch und es entsteht schnell der Eindruck, dass “zensiert” wird.

TLS in Postfix aktivieren

Heute ist mir erst (dank Rüdiger) aufgefallen, dass TLS (Transport Layer Security) standardmäßig gar nicht bei Postfix (Mailserver) aktiviert ist. Also zum einen als Client und zum anderen als Server (als Server war es bei mir aktiviert, da ich den eigenen Usern TLS anbieten wollte).

eingehende Verbindungen Wenn sich andere E-Mail Server per SMTP zum eigenen E-Mail Server verbinden und TLS verwenden möchten, dann machen sie dies nur, wenn der eigene Server “STARTTLS” anbietet. Und dies macht Postfix nur dann, wenn man die Einstellung “smtpd_tls_security_level” entsprechend gesetzt hat. Hier kann man den Wert “may” setzen, dann bietet der eigene Server dies an, aber erzwingt es nicht. Bei “encrypt” wird es sogar erzwungen, was aber nicht zu empfehlen ist - dann hat man bald weniger Freunde, weil nicht alle E-Mail Server das anbieten.