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kurz nachgedacht: Einkreisen in Sozialen Netzwerken

Ich überlege schon eine Weile wie für mich das beste Soziale Netzwerk aussehen würde.

Derzeit benutze ich Twitter, Facebook und Google+.

Letztere beiden eher weniger, dafür gefällt mir irgendwie Google+ eigentlich am besten. Bei Google+ gibt es beispielsweise diese Kreise. Man kann diverse Personen in unterschiedliche (und auch in mehreren) Kreise einordnen, sodass man Inhalte nur an bestimmte Personen(gruppen) teilen kann. Das gleiche gibt es eigentlich auch bei Facebook. Dort kann man Leute in Listen eintragen und so die Inhalte nur an diese verteilen. Beides funktioniert relativ gleich, nur dass es bei Facebook immer bidirektionale (X und Y sind Freunde) und bei Google+ eher direktionale Beziehungen (wie Twitter: X folgt Y – evtl. auch anders herum) gibt. Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man bei Google+ Beiträge an Leute teilen, die einem selber eigentlich gar nicht folgen (was manchmal echt nervig sein kann).

Bei Twitter gibt es mittlerweile mehrere Personen, die jeweils mehrere Accounts haben. Entweder versuchen sie dadurch zwischen privates, parteiliches oder berufliches zu trennen. Oder der Zweitaccount ist ein protected Account. Sie sind auch als Rageaccounts verbreitet.

Ich selber habe Twitter von den dreien als erstes benutzt. Dann kam Facebook. Dort habe ich aber nun auch andere Empfänger. So gibt es dort neben z.B. Parteibekanntschaften auch private Freunde, Verwandte, Kommilitonen von der Uni oder auch ehemalige Klassenkameraden. Dort habe ich zuerst versucht mit den Listen Leute in Interessengebiete aufzuteilen. Wenn es um Piratenkram ging, dann sollte es nur an die Piraten gehen. Wenn es etwas privates war, dann entweder an alle oder nur an private Kontakte. Ich wollte halt niemanden mit meinen Interessen nerven – die Zuteilung hatte also nichts mit Vertraulichkeit o.ä. zu tun. Ich hätte aber z.B. nichts dagegen gehabt, wenn auch jeder Nichtfreund meine Piratenbeiträge lesen darf. So ähnlich sieht es auch bei Google+ aus, auch wenn ich da eher ähnliche Empfänger wie auf Twitter habe (also mehr Piraten und Interessierte).

Nun, Kreise, Listen, Aspekte oder wie man das alles nennt sind ja toll, aber erfüllen nicht meine Bedürfnisse. In Google+ bin ich es auch irgendwie langsam Leid Leute in Kreise einzusortieren. Mittlerweile landet jeder in „was auch immer“. Auf Facebook veröffentliche ich auch alles öffentlich – man kann mich auch abonnieren und so fast alles lesen. Dafür benutze ich Facebook auch kaum mehr.

Wieso schreibe ich das alles? Ich habe mir gedacht, dass ein soziales Netzwerk cool wäre, wo man selber Kreise o.ä. einrichtet und die Leute sich selber dort reinschreiben können. Dann könnte ich z.B. Kreise für „Piratiges“, „Privates“, „Uni“ usw. einführen. Dann können sich die Leute aussuchen, was sie lesen möchten – natürlich unter der Voraussetzung, dass ich beim Schreiben meiner Beiträge das an die richtigen Kreise teile. Wenn die Leute das selber aussuchen, dann wäre ich nicht der Dumme, der die Leute falsch einteilt. Ich meine: Es könnte ja sein, dass ehemalige Klassenkameraden etwas über meine piratigen Aktivitäten lesen wollen. Die Kommilitonen aus der Uni in meinen sozialen Netzwerken wissen eigentlich, dass ich bei den Piraten bin, aber ob sie sich überhaupt für diese Themen interessieren, das weiß ich nicht. Mit diesem umgedrehten Konzept könnte man auch das mit den RageAccounts lösen ohne dass man mehrere Accounts verwalten muss. Es könnte so Kreise geben, bei denen man selber die Leute erst zulassen muss, ehe sie mitlesen können.

Ja, man kann auch mehrere Accounts anlegen, aber langsam überfordert mich das. Es passiert auch echt schnell, dass man aus versehen mit dem falschen Account postet. Und wieso mehrere Accounts, wenn es auch nur mit einen ginge?

Nun meine Frage: Gibt es denn schon so etwas? Habe ich etwas übersehen?

2 Kommentare

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