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Wo sind bloß die Lehrer geblieben?

Die taz betitelt heute einen ihrer Texte mit „Die Jagd nach LehrerInnen beginnt“. Es wird dort berichtet, dass es in mehreren Schulen an Fachpersonal mangelt. Dies soll sich in den nächsten Jahren sogar noch verschlechtern. Aber dieser Mangel ist nicht gleich in Deutschland verteilt, sondern von Bundesland zu Bundesland verschieden. Außerdem sind nicht alle Fächer betroffen. So sind es Fächer „[…] wie Mathe, Physik, manchmal Latein, Spanisch oder Technik […]“ erklärt die taz.

Woran kann es nur liegen, dass so viele Lehrer fehlen? Also ich kann mir schon denken warum: Man ist ein Jahrzehnt lang Schüler und ist genervt von den Lehrern. Wieso sollte man also selber so ein nervender Mensch werden? Außerdem musste man sich von mehreren Lehrern anhören, wie schlecht sie doch bezahlt werden. Und dann, wenn man selber Lehrer ist, muss man auch noch mit diesen Leuten als Kollegen klar kommen, die man früher schon nicht leiden konnte. Wie auch mal eine Lehrerin berichtet hatte, wird der Lehrerberuf an sich in der Gesellschaft nicht so sehr angesehen. So erzählte sie, dass sie schlechter behandelt wurde, als sie in einem Krankenhaus mal ihren Beruf preisgegeben hatte.

Und was ist das denn für ein Leben? Jeden Tag dem Lärm der Kinder ausgesetzt. Von mehren Schülern kann man ablesen, dass sie überhaupt keine Lust auf die ganze Sache haben. Dann muss man Abends noch Tests kontrollieren und sich auf den nächsten Tag vorbereiten. Urlaub nehmen kann man auch nur in den Ferien. Man hat jeden Tag mit den Schülern zu tun. Manche finden so etwas eintönig und wollen lieber etwas abwechslungsreiches. Außerdem muss man sich öfters die Frage stellen, ob man kompetent genug ist bzw. die Schüler stellen die Frage.

Respekt an die Lehrer, dass sie so etwas durchhalten. Tauschen möchte ich nicht. ^^

Dieser Text kann an einigen Stellen Satire enthalten. Bitte manches nicht so ernst nehmen

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