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Google macht es selber

Der neue Browser „Chrome“ von Google ist in aller Munde. Selbst im Fernsehen und in der Zeitung wird darüber berichtet. So konnte man heute in der taz einen seitenfüllenden Artikel auf Seite 3 finden.

Wieso ist denn auf einmal bei diesem Browser der Hype ausgebrochen? Dies erinnert an das Erscheinen des iPods vor langer Zeit. Nun, einem ist Google eine sehr bekannte Firma. Wer kennt die Suchmaschine denn nicht? Halt mal eben nach etwas „googlen“ heißt es immer. Außerdem werden die anderen Produkte, wie Google Mail oder Google Ads auch sehr häufig benutzt. So hat der Suchmaschinenriese sehr viele Erfahrungen im Internet gesammelt. Zum anderen soll er einige gute Sachen können. So soll er schneller und speicherschonender sein. Etwas ganz neues sind die Tabs, die in eigenen Prozessen laufen. So stürzt nicht gleich der ganze Browser ab, wenn mal ein Fehler aufgetreten ist. Er soll schlank sein und das nötigste bieten.

Doch eins stört mich an der ganzen Sache: Es heißt immer wieder, dass dieser Browser nun der stärkste Konkurrent zum Internet Explorer werden soll. So nennen einige Quellen wie die Taz, dass der IE zu 70% Marktanteil haben soll, was ich für ein Gerücht halte. Der Browser Firefox ist schon seit Jahren im Kommen. Fast alle Leute, die ich kenne, benutzen den IE nicht mehr. Dies spiegelt sich auch bei den Seiten wieder, die ich betreue. So hat bei einer Seite der FF einen Anteil von 86,77 % und der IE einen von 7,36 %. Dies wird wohl nicht ganz die realen Anteile widerspiegeln, da dies eine „Userseite“ zu einem Browsergame ist.

Außerdem kann man bei gulli.com erfahren, dass die Nutzungsbedingungen nicht so einwandfrei sein sollen. Genaueres kann man in den Gulli News lesen.

Da die Linuxversion des Browsers noch nicht fertiggestellt ist, konnte ich selber noch keinen Blick darauf werfen. Auf der Google Chrome Seite heißt es: „Google Chrome für Linux befindet sich noch im Entwicklungsstadium. Ein Team von Technikern arbeitet unermüdlich daran, es so schnell wie möglich fertigzustellen.“. Außerdem will ich auch erst einmal warten, bis die Nutzungsbedingungen geändert werden.

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