Artikelformat

Linux Umsteiger

Ich bin nun schon seit fast einer Woche auf Linux umgestiegen. Und damit ich das Datum nicht vergesse, habe ich heute eine Datei mit dem Namen „installation.txt“ im Root angelegt, wo drin steht:

OS: Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon
Date: 2008-02-17 19:35
Kernel: 2.6.22-14-generic (Ubuntu-Kernel)

Somit kann ich mich ggf. in ein paar Jahren noch schön zurück erinnern, wo hoffentlich noch das selbe System läuft. Das Datum habe ich von dem Erstellungsdatum des „lost+found“-Ordners auf der „/boot“-Partition.

So, aber nun zu meinem System. Wie man sieht, benutze ich Ubuntu mit dem Standardkernel. Außerdem ist das Dateisystem mit luks verschlüsselt. Die SWAP-Partition werde ich gleich auch noch verschlüsseln, da man dort noch die Daten auslesen könnte.

Leider musste ich gestern feststellen, dass Verschlüsselung doch keine soo große Sicherheit bringt, denn ein Forschungsteam berichtete, dass sie herausgefunden haben, dass der Ram noch einige Minuten nach dem Ausschalten die Passwörter speichert. Durch spezielle Kühlung können die Daten noch länger erhalten bleiben.

Doch da setze ich lieber Verschlüsselung ein, als ganz darauf zu verzichten.

Bisher bereuhe ich es nicht, dass ich nun komplett umgestiegen bin. Für Delphi (brauche ich zur Zeit für ein Projekt in der Schule) habe ich Vmware mit Windows XP am laufen. Photoshop läuft anscheinend schon mit wine, dank Google, welches das Unternehmen Codeweavers beauftragt hat, diese Unterstützung zu erreichen. Habe dies aber noch nicht ausprobiert.

So läuft alles einwandfrei. Die Alsa Treiber waren mir ein wenig zu alt, so dass ich diese selber kompiliert habe. Ein paar Versionen von Programmen waren mir auch zu alt, so dass ich diese auch selber kompiliert habe und in mein Home-Verzeichnis installiert habe (will ja nicht alles durcheinander bringen). Die native Google Earth Unterstützung für Linux hat mich schon sehr überrascht. Läuft auch perfekt. :) Naja und ein bischen hat mich das CDROM-Laufwerk geärgert, wo ich dieses erst aus „/etc/fstab“ rausnehmen und neustarten musste.

Leider klappen ein paar Kleinigkeiten unter Linux nicht so wie unter Windows, wobei es meist wirklich nur Kleinigkeiten sind. So funktioniert das eine Thunderbird-Plugin nicht, womit ich Thunderbird in den Tray bei „Minimieren“ schicken konnte. Doch dazu gibt es anscheinend Alternativen, die ich mir noch nicht so genau angeschaut habe.

Ich werde weiter über mein System berichten. Vielleicht erstelle ich auch mal eine Anleitung, wie man das Dateisystem bei der Ubuntu Installation verschlüsseln kann. Da sind z.T. einige kleine Anpassungen nötig.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.