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huch die Daten sind weg

Wie in den letzten Tagen berichtet wurde, sind gerade die Daten von der Bundeswehr gelöscht wurden, die Aufklärung zur Kurnaz-Affäre gebracht hätte. Die Daten sollen laut F.A.Z. auf einem Bandlaufwerk ausgelagert wurden und später nicht mehr lesbar gewesen sein. Als der Defekt auftrat habe man die Daten nach Sicherheitsvorschrift gelöscht.

Da frage ich mich doch – als Jemand, der Informatik studieren möchte – wie es passieren kann, dass sämtliche Daten gelöscht wurden, wenn die Bundeswehr anscheinend genug fähige Leute hat, die sie selbst in München ausgebildet haben. Die Auslagerung wird als Backup bezeichnet. Aber da wäre ein „richtiges“ Backup sicherer gewesen. Was nützt es, wenn man nicht benötigte Daten als Backup bezeichnet, wenn diese doch nur einmal vorhanden sind und somit leicht verloren gehen können?

Für mich ist es unbegreiflich, wie die Bundeswehr mit ihren Daten umgehen bzw. frage ich mich auch, ob es vielleicht nicht nur eine Notlüge ist. Naja vielleicht haben sie ja von dem Vorfall gelernt. (im positiven bzw. schlechten Sinne)

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